Bistum Essen zahlt 5,8 Millionen Euro an Steuer nach: Bei interner Prüfung aufgefallen


Wegen fehlerhafter Steuererklärungen hat das Bistum Essen 5,8 Millionen Euro an den Fiskus nachgezahlt. Bei einer internen Prüfung war aufgefallen, dass „relevante Sachverhalte nicht oder nicht vollständig berücksichtigt worden waren.“

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Dies bezog sich auf die Steuererklärungen für 2008 bis 2017, wie das Ruhrbistum am Freitag erklärte. Die Finanzbehörden seien informiert und uneingeschränkte Akteneinsicht gewährt worden.

Ermittlungsverfahren gegen Generalvikar Pfeffer

„Begleitend zu den Überprüfungen hat die zuständige Staatsanwaltschaft – wie in einem solchen Zusammenhang vorgesehen – ein Ermittlungsverfahren gegen Generalvikar Klaus Pfeffer als Vertreter des Bistums eingeleitet“, sagte der Justiziar des Bistums, Claus Zielinski. Der „Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (Samstag) über die Ermittlungen gegen Pfeffer.

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