Die dunkle Seite der Religionsfreiheit – und wer darunter leidet


Die Religionsfreiheit ist zweifellos ein wichtiges Rechtsgut. Wir verdanken die Freiheit, den Glauben und die Religion immer und überall frei zu wählen, der Aufklärung und den Menschenrechten. Ein wichtiger Aspekt der Emanzipation.

Hugo Stamm | watson.ch/Sektenblog

Die Religionsfreiheit hat aber auch einen Pferdefuss. Sekten und radikale Glaubensgemeinschaften reklamieren sie auch für sich, obwohl dies nicht dem ursprünglichen Sinn entspricht.

Der Vorteil für problematische Gruppen: Sie dürfen bei uns den öffentlichen Grund für ihre Missionsaktionen benutzen. Sprich: auf «Kundenfang» gehen. Noch wichtiger ist aber der soziale und rechtliche Schonraum, den sie geniessen.

Politiker und Behörden fassen sie mit Samthandschuhen an, selbst wenn es sich um eine radikale Sekte handelt. Hissen diese die «Kirchenfahnen», werden viele Meinungsträger handzahm.

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