Impfstart in Brandenburg: Nonnemacher räumt Fehler ein


Das Bundesland belegt bei den Erstimpfungen im Ländervergleich den letzten Platz. Gesundheitsministerin Nonnemacher spricht von einem schlimmen Start.

Berliner Zeitung

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) während einer Pressekonferenz. Foto: Imago/Martin Müller

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat sich für den holprigen Start der Corona-Impfungen entschuldigt. „Am 4. Januar ist die Hotline an den Start gegangen. Da haben am ersten Tag 200.000 Menschen angerufen. Unter dieser Last ist die Hotline zusammengebrochen“, sagte sie der Zeitung Der Prignitzer und den Potsdamer Neuesten Nachrichten (Sonnabend).

„Dass so viele alte Menschen tagelang, von morgens bis abends, am Telefon sich die Finger wund gewählt haben, tut mir aufrichtig leid. Einen schlimmeren Start hätte man kaum hinlegen können.“ Nun bekämen alle über 80-Jährigen schrittweise einen Brief mit Sonderrufnummer, es gebe Online-Buchungen und die Kommunen würden stärker eingebunden.

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