Nach Gutachten: Erzapostel Heße bittet Papst um sofortige Entpflichtung


Insgesamt elf Pflichtverletzungen werfen die Gutachter dem jetzigen Hamburger Erzbischof Stefan Heße aus seiner Kölner Zeit vor. Nun zieht er daraus die Konsequenz. Damit wolle er „Schaden vom Amt des Erzbischofs und vom Erzbistum Hamburg“ abwenden, so Heße.

katholisch.de

Bild: ©KNA/Lars Berg (Archivbild)

Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße hat Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten und ihn um eine sofortige Entpflichtung von seinem Amt gebeten. Das teilte der Erzbischof am Donnerstagnachmittag in einer persönlichen Erklärung mit. Damit wolle er „Schaden vom Amt des Erzbischofs und vom Erzbistum Hamburg“ abwenden. Heße betonte zudem, „immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt“ zu haben. Er habe mit vielen Betroffenen Gespräche geführt, um ihnen zuzuhören und sie zu verstehen. Ihm sei bewusst, dass er Fehler gemacht habe. Erst recht mit dem Blick von heute würden ihm diese Fehler bewusst.

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