U-Boot-Geschäft mit Israel wirft Fragen auf

Die griechische Papanikolis bei HDW. Bild: wikimedia.org/GDK-CC BY-SA 3.0

Unterlagen einer Nichtregierungsorganisation geben Einblicke in umstrittene deutsch-israelische U-Boot-Geschäfte. WDR, NDR und SZ konnten Zeugenaussagen einsehen, die auch Fragen an Israels Premier Netanyahu aufwerfen.

Massimo Bognanni, Georg Mascolo | tagesschau.de

Es geht unter anderem um hochmoderne U-Boote, gefertigt in den Kieler Hallen des ThyssenKrupp-Konzerns. Für viele Milliarden Euro hat die israelische Regierung die Kriegsschiffe gekauft, mindestens dreistellige Millionensummen hat der Bund aus Steuermitteln beigesteuert – Israel bei seiner Verteidigung zu unterstützen, galt allen Bundesregierungen immer auch als historische Pflicht.

In Israel sorgten die U-Boot-Geschäfte in den vergangenen Jahren fast für eine Staatsaffäre. Der Verdacht der Korruption steht im Raum. Hat ein Vertriebspartner von ThyssenKrupp Amtsträger in Israel bestochen, damit diese sich für den Kauf immer weiterer Boote einsetzten? Was wusste Israels Premier Benjamin Netanyahu? Schließlich sind einige der Akteure des Skandals in seinem direkten Umfeld zu finden.

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