Die Verschwörungsmärchen, die Ovalmedia verbreitet


Die Berliner Filmfirma Ovalmedia steht in der Kritik. Hier dokumentieren wir, warum die Vorwürfe berechtigt sind.

Sebastian Leber | DER TAGESSPIEGEL

Robert Cibis in der Ovalmedia-Sendung Narrative#25.Screenshot:Youtube

Am 5. März berichtete der Tagesspiegel über die Aktivitäten der Berliner Filmfirma Ovalmedia. Seitdem wird in der Szene der Coronaverharmloser und Impfgegner dazu mobilisiert, gegen den Artikel vorzugehen. Angeblich sei dieser „üble Verleumdung“. Es heißt auch, der Tagesspiegel stecke mit Geheimdiensten unter einer Decke. Oder habe, je nach Theorie, eine konzertierte Aktion mit Wikipedia unter dem Dach einer sogenannten „Transatlantifa“ durchgeführt.

Robert Cibis, der Gründer von Ovalmedia, ist nun in mehreren Sendungen szenebekannter Verschwörungsideologen aufgetreten – und beschwerte sich dort über einen „diffamatorischen Artikel“, der einen „hinterrücks organisierten Angriff“ darstelle. 

Die meiste Kritik konzentriert sich auf einen einzigen Satz des Artikels. Dieser lautet: „Kurz darauf ging Ovalmedia eine Kooperation mit einem Aktivisten ein, der auch als Kameramann des rechtsextremen „Volkslehrers“ fungierte.“

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