Harter Lockdown zu Ostern – Präsenzgottesdienste sollen entfallen


Bund und Länder haben beschlossen: Es gibt keine Lockerungen, sondern vielmehr einen verschärften Lockdown über Ostern. Gründonnerstag und Karsamstag werden einmalig als Ruhetage festgelegt. Gottesdienste sollen nur virtuell gefeiert werden.

katholisch.de

Bild: ©picture alliance / Daniel Kubirski (Symbolbild)

Bund und Länder wollen die dritte Corona-Welle mit verschärften Einschränkungen zu Ostern brechen. Dazu beschlossen sie in der Nacht zum Dienstag „eine mehrtägige, sehr weitgehende Reduzierung aller Kontakte“ für die Zeit von Gründonnerstag (1. April) bis Ostermontag (5. April). Gründonnerstag und Karsamstag sollen einmalig als Ruhetage festgelegt werden. Zugleich wollen Bund und Länder die Kirchen bitten, Gottesdienste möglichst nur virtuell zu feiern.

„Bund und Länder werden auf die Religionsgemeinschaften zugehen mit der Bitte, religiöse Versammlungen in dieser Zeit nur virtuell durchzuführen“, heißt es wörtlich in dem Papier zu den weiteren Corona-Maßnahmen, auf das sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs nach stundenlangen Verhandlungen einigten. Der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Matthias Kopp, schrieb in einer ersten Reaktion auf Twitter, das Ergebnis habe die Bischöfe „ohne jede Vorwarnung“ überrascht. Man werde im Laufe des Tages darüber beraten.

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