Mars: Wasser aus einstigem Riesenozean gar nicht ins All entwichen


Der Mars war nicht immer rot, vor Milliarden Jahren bedeckte ein riesiger Ozean den Planeten. Nun meinen Forscher, dass Wasser sei gar nicht verschwunden.

Martin Holland | heise online

Bild: heise online

Das einst in großen Mengen auf dem Mars vorhandene Wasser hat der inzwischen Rote Planet offenbar überhaupt nicht an den Weltraum verloren – stattdessen ist es größtenteils im Gestein gebunden. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen vom California Institute of Technology.

Dabei stützen sie sich auf Daten, die verschiedene Rover und Orbiter über den Mars gesammelt haben und die erst in ihrer Gesamtheit den bisherigen Theorien widersprechen würden. Denn gegenwärtig geht man eigentlich davon aus, dass das Wasser des Mars ins All entwichen ist, schreiben die Forscher. Ihre Studie ist im US-Wissenschaftsmagazin Science erschienen.

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