Schlafmangel erhöht Covid-19-Risiko

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Wer während der Covid-19-Pandemie im Gesundheitsbereich arbeitet, ist besonders gefährdet, sich mit dem Virus anzustecken. Eine Studie zeigt nun, dass dabei auch Schlafmangel und Stress eine Rolle spielen: Gesundheitspersonal, das von häufigen Schlafproblemen berichtete, hatte ein um 88 Prozent erhöhtes Risiko, sich mit Sars-CoV-2 zu infizieren. Auch starker Stress bei der Arbeit korrelierte mit einer höheren Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken und einen längeren, schwereren Verlauf zu haben. Dagegen senkte jede zusätzliche Stunde Nachtschlaf das Risiko um zwölf Prozent.

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Erschöpfung, Stress und Schlafmangel schwächen das Immunsystem. (Bild: Charday Penn/ iStock)

Die Covid-19-Pandemie stellt viele Menschen, darunter auch das Gesundheitspersonal vor besondere Herausforderungen: Viele Ärzte und Pfleger haben täglich Kontakt mit infizierten Patienten, müssen mit einer erhöhten Arbeitsbelastung zurechtkommen und gleichzeitig besonders auf Hygiene und ihren eigenen Schutz achten. Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass Gesundheitspersonal, das an der Versorgung von Covid-19-Patienten beteiligt ist, ein stark erhöhtes Risiko hat, selbst zu erkranken. Der größte Risikofaktor ist dabei die wiederholte Exposition mit dem Virus.

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