Polit-Nonne Schavan: Religion gewinnt an Bedeutung


Das Ende des Christentums? Religionen haben nach Worten der früheren Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, an Bedeutung gewonnen und sind in manchen Regionen „bedeutsame politische Faktoren“.

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Es gebe „gute Gründe, nicht andauernd das Ende des Christentums zu beschwören“, schreibt Schavan in einem Gastbeitrag für die „Sächsische Zeitung“ (Wochenende). Vielmehr solle man sich mehr Gedanken über die Zukunft des Christentums machen und dabei auch seine Anfänge in den Blick nehmen: „Sie waren bescheiden und auch damals schon umstritten.“

Nach 2.000 Jahren sei das Christentum bis in die jüngste Zeit hinein angreifbar, so die ehemalige Bundesbildungsministerin. „Die Kirchen haben Schuld auf sich geladen und bleiben immer wieder unter ihren Möglichkeiten – so wie wir als einzelne Christen auch.“ Zugleich habe das Christentum „zu allen Zeiten durch Menschen und ihre Berufung heilend und heilsam gewirkt, den Menschen und seine unverwechselbare Würde gegenüber jenen verteidigt, die davon nichts wissen wollen.“

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