Was steckt hinter der Volt-Partei?


«Nachhaltig bauen wie in Barcelona», «Fahrradfahren wie in Kopenhagen» – Volt trat im hessischen Kommunalwahlkampf mit klaren Botschaften auf und zieht gleich in mehrere Stadtparlamente. Doch was hat es mit der jungen Partei auf sich – und was ist das nächste Ziel?

Frankfurter Rundschau

Eileen O’Sullivan, Volt-Spitzenkandidatin der zurückliegenden Kommunalwahl 2021.©Andreas Arnold

In Hessen erzielte Volt direkt einen Achtungserfolg. Die junge europäische Partei war erstmals bei den Kommunalwahlen Mitte März angetreten und konnte vor allem in den größeren Städten punkten.

Nach den vorläufigen Ergebnissen zieht sie mindestens in Darmstadt (fünf Sitze), Frankfurt (4 Sitze) und Wiesbaden (drei Sitze) in die Stadtparlamente ein. Im Wahlkampf war Volt mit klaren, eingängigen Botschaften angetreten: «Nachhaltig bauen wie in Barcelona», «Fahrradfahren wie in Kopenhagen» oder «Digitale Verwaltung wie in Estland» stand beispielsweise auf den Plakaten.

«Über den Tellerrand und über die nationalen Grenzen hinaus zu schauen, das ist etwas, was langsam wirklich Anklang findet und was schlicht und ergreifend Sinn macht», sagt Eileen O’Sullivan. Die 25 Jahre alte Politikstudentin ist als Frankfurter Spitzenkandidatin in den Wahlkampf gezogen und noch immer «ganz aus dem Häuschen», wie sie sagt. «Ich glaube, wir haben alle sehr großen Respekt vor der Aufgabe, weil wir sie als so wichtig erachten.» Was im Wahlkampf gut funktioniert habe, war «sichtbar zu sein und eine klare Vision davon zu schaffen, was wir wollen».

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