Sächsische Kirche sucht Abgrenzung zum Rechtsextremismus


Der Rücktritt von Bischof Carsten Rentzing hatte in der sächsischen Landeskirche zu teils unversöhnlichen Diskussionen geführt. Die Synode forderte daher ein Papier von der Kirchenleitung zu konservativem Christentum und Rechtsextremismus. Das liegt nun vor.

evangelisch.de

Die sächsische Synode hat sich auf ihrer digitalen Tagung am 27. März mit dem Thema Rechtsextremismus und Kirche befasst. Dazu legte die Leitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens(link is external) in Dresden einen Bericht zu Unterschieden zwischen wertkonservativem Christsein und Rechtsextremismus vor. Das Papier betont die Notwendigkeit des respektvollen Gesprächs und die freiheitlich-demokratische Grundordnung als Basis des gesellschaftlichen und kirchlichen Handelns.

Sachsens Landesbischof Tobias Bilz sprach von einem „schwierigem Terrain“. „Wir müssen mit Begriffen arbeiten, die die Wirklichkeit nur bedingt abbilden“, sagte er. Es gelte vorsichtig zu sein, „Menschen mit Begriffen zu bezeichnen und sie anzuprangern“. Christinnen und Christen seien herausgefordert, „nach dem Geist der Rede zu fragen“. Er wisse, das habe ein subjektives Element. Aber die Dresdner „Pegida“-Montagsdemonstrationen zum Beispiel hätten „nichts mit dem Geist Gottes gemein“.

weiterlesen