Caritas-Präsident: Keine Suizidbeihilfe in katholischen Heimen


Der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Peter Neher, hat erneut ausgeschlossen, dass katholische Einrichtungen Beihilfe zur Selbsttötung leisten. Auch sei der Suizid kein angemessenes Mittel der Schmerz-, Leid- und Altersbewältigung.

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„Das widerspräche grundlegend der christlichen Auffassung von der Unantastbarkeit des Lebens vom Anfang bis zum Ende“, sagte Neher den Zeitungen der Verlagsgruppe Bistumspresse (Sonntag) in Osnabrück. Allerdings halte er es für wichtig, „dass der Wunsch zu sterben auch in kirchlichen Einrichtungen thematisiert werden darf und wir offen damit umgehen“.

Gespräch mit den Menschen suchen

Aus Beratungen des Caritasverbands für suizidgefährdete junge Menschen wisse er, wie notwendig es sei, mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen. Der Wunsch zu sterben entstehe häufig aufgrund von Einsamkeit, Leid und Schmerzen. „Mit den Mitteln der Palliativmedizin und persönlicher Zuwendung lassen sich aber inzwischen Wege finden, mit deren Hilfe sich die Menschen trotz ihrer Nöte und Ängste bewusst auf den Sterbeprozess einlassen können.“

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