US-Gericht: Apple hat bewusst defekte Macbooks verkauft


Auf Apple kommt eine neue Sammelklage zu: Ein US-Gericht hat ein entsprechendes Verfahren von verärgerten Kunden angenommen. Besonders unerfreulich ist für den Mac-Hersteller die Argumentation, mit der der Richter die Klage akzeptiert hat: Apple habe seine Geräte trotz bekannter Defekte weiterverkauft, resümiert dieser in seiner Begründung, wie „9to5Mac“ berichtet.

DERSTANDARD

Flexgate

Konkret geht es in dem Verfahren um das sogenannte Flexgate: Mit dem Macbook Pro des Jahres 2016 hat Apple neue Verbindungskabel zum Display eingeführt. Diese sollten sich in der Folge allerdings als äußerst fragil herausstellen. Entsprechend zeigten sich bald bei den ersten Kunden Defekte in Form von dunklen Bereichen am unteren Rand des Bildschirms. Oft wurde dies aufgrund der Form der Einstrahlungen auch als „Bühnenlicht“-Effekt beschrieben. Bei manchen Apple-Kunden folgten danach aber Totalausfälle der Anzeige.

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