Auch Vögel schätzen Klimaanlagen


Abkühlung gefällig: Eine nach Arizona eingeschleppte Papageienart hat sich auf besondere Weise an die Hitze angepasst: Steigen die Außentemperaturen auf über 34 Grad, setzen sich die Vögel vor die Auslassöffnungen von Gebäude-Klimaanlagen, wie Beobachtungen enthüllen. Sie legen nahe, dass die Papageien gelernt haben, diese menschengemachten Strukturen zu ihrem Vorteil zu nutzen.

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Rotköpfchen (Agapornis roseicollis) mögen keine zu große Hitze, deshalb haben einige dieser Vögel gelernt, sich an Auslassöffnungen von Klimaanlagen abzukühlen. ©simonkr/ Getty images

Tiere sind natürlicherweise an Hitze angepasst: Sie können sich etwa verstecken, schwitzen oder hecheln. Doch häufiger werdende Hitzewellen und die schleichende Klimaerwärmung bringen viele Tierarten an ihre Grenzen. Wer sich nicht anpassen kann, stirbt. Bereits jetzt leben etwa Fische unter Hitzestress und künftig werden vermutlich zehn Prozent der Säugetiere den Wettlauf mit dem Klimawandel verlieren. Und auch Vögel leiden unter der Erwärmung, weil nicht alle Arten die steigenden Temperaturen tolerieren.

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