Kirchen in Geldnot

Berliner Dom, Ostseite Berliner Schloss und Nicolai-Viertel

Wegbrechende Steuereinnahmen und ausfallende Kollekten: Corona hat die Finanzkrise der Kirchen vergrößert. Hinzu kommen immer mehr Kirchenaustritte. Lindert Ostern die Not?

tagesschau.de

Der Berliner Dom hat schon viele Krisen und zwei Weltkriege überstanden. Nun aber droht dem Besuchermagnet in der Hauptstadt das Geld auszugehen. Denn wegen der Pandemie ist die Zahl der Menschen, die den 116 Jahre alten Sakralbau auf der Museumsinsel besuchen, eingebrochen. Das trifft den Berliner Dom hart, da er von den Eintrittsgeldern lebt. „75 Prozent unserer Einnahmen sind weg“, klagt Dompredigerin Petra Zimmermann gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.“

Berliner Dom braucht Spenden um zu überleben

Um die Pleite abzuwenden, hat sich die Berliner Domgemeinde an die Öffentlichkeit gewandt und bittet in einer großen Plakatkampagne um großzügige Spenden. Dompredigerin Zimmermann hofft auf spendable Berliner. Es wäre eine Katastrophe, wenn es diesen Ort der Begegnung nicht mehr geben würde, sagt sie. Die Berliner Domgemeinde erhält kaum Kirchensteuern und Zuwendungen des Landes und leidet so noch stärker unter der Corona-Pandemie. 96 Prozent des Etats kommen aus Eintrittsgebühren und kulturellen Veranstaltungen.

weiterlesen