Nach den Protesten der sogenannten Querdenken-Bewegung in Stuttgart hat die Deutsche Polizeigewerkschaft die Stadt kritisiert.

Während in anderen Teilen des Landes die Versammlungsbehörden und die Polizei hart und konsequent reagiere und agiere, scheine es so, als sei in Stuttgart alles möglich, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft in Baden-Württemberg, Kusterer. Solche Demonstrationen könnten verboten werden. Die Zuständigkeit dafür liege bei der Stadt; die Polizei werde aber kritisiert, weil sie nicht eingeschritten sei.
Mehr als 10.000 Menschen – größtenteils ohne Masken und Abstand – hatten gestern in Stuttgart gegen die Corona-Politik protestiert. Hunderte Beamte waren im Einsatz, schritten gegen die Verstöße gegen die Corona-Regeln aber kaum ein. Das rief viel Kritik hervor – ebenso wie Angriffe auf Journalisten.