Warum die Welt plötzlich auf die Wahl in Grönland blickt


Normalerweise lockt die Wahl auf der Polarinsel kaum einen Schlittenhund hinter dem Kamin hervor. Diesmal geht es aber auch um begehrte Rohstoffe: seltene Erden

DERSTANDARD

Nicht nur an den Hängen von Hernals fiel Dienstagfrüh Schnee, auch in Nuuk, Grönland. Der dortige Ministerpräsident Kim Kielsen (Samiut) lacht ganz oben von den Wahlplakaten. Foto: Christian KLINDT SOELBECK / AFP

Gerade einmal so viele Einwohner wie Wien-Hernals hat Grönland – bei einer Fläche, die sechsmal so groß ist wie Deutschland. Dass die 56.000 Bewohnerinnen und Bewohner der größtenteils eisbedeckten Insel im Nordatlantik nun am Dienstag ein neues Parlament wählen, würde unter diesen Umständen eigentlich außerhalb Grönlands höchstens unter „ferner liefen“ beachtet.

Und doch blickt man dieses Mal zwischen Washington und Kopenhagen genauer hin, wenn sich in der Hauptstadt Nuuk das grönländische Parlament neu konstituiert. Der Grund für das plötzliche Interesse heißt Kvanefjeld.

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