#Sofagate in Ankara: Zwei Stühle und ein „Ähm“


Während der türkische Präsident Erdogan EU-Ratspräsident Michel einen Stuhl hinstellte, musste Kommissionschefin von der Leyen auf dem Sofa sitzen. Nun beschäftigt das #Sofagate protokollarische Kreise.

Gudrun Engel | tagesschau

Von der Leyen, Michel, Erdogan. Treffen in Ankara. dpa

Gesprächsthemen zwischen der EU und der Türkei gab es wahrlich genug: Wie weiter mit dem Flüchtlingsabkommen? Wie steht es um Zollunion und Visa-Erleichterungen? Was ist mit den Gasbohrungen im Mittelmeer? Und der Einhaltung der Menschenrechte?

Gesprächsstoff bietet indessen: die Sitzordnung bei dem Treffen, die in Diplomatenkreisen, bei Abgeordneten und in den sozialen Medien für Irritationen und Kritik sorgt.

Denn während für EU-Ratspräsident Charles Michel ein großer Stuhl neben dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan reserviert war, bekam EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei dem Gespräch gestern einen Platz auf einem Sofa in einiger Entfernung von Erdogan und Michel zugewiesen. Das #Sofagate macht seither im Netz die Runde.

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