Uni Basel veröffentlicht Corona-Skeptiker-Studie: Jung, extrem und wenig Bildung


Eine Studie der Uni Basel beschäftigte sich mit Verschwörungstheorien rund um das Coronavirus. Das Ergebnis: Corona-Skeptiker haben oft politisch eine extreme Haltung und weisen ein geringeres Bildungsniveau auf.

Blick.ch

In einer Umfrage der Universität Basel haben zehn Prozent der Befragten mindestens einer Corona-Verschwörungsaussage stark zugestimmt. Den grössten Anklang fanden Aussagen, die nahelegten, dass das Virus menschengemacht oder die offizielle Erklärung zur Ursache des Virus anzuzweifeln sei, teilte die Hochschule am Mittwoch mit.

Die Corona-Pandemie hat Verschwörungstheorien hervorgebracht, die sich übers Internet rasend schnell verbreiten. Tatsächlich zeigt die Geschichte, dass Verschwörungstheorien oft in Krisenzeiten gedeihen. Diese sind mit Überzeugungen verbunden, dass geheime Mächte oder bestimmte Gruppen auf ein schädliches Ziel hin zusammenarbeiten.

Die Basler Psychologinnen Sarah Kuhn und Thea Zander-Schellenberg untersuchten nun mit Kollegen in einer anonymisierten Online-Umfrage, wie stark Menschen aus der deutschsprachigen Schweiz und Deutschland Coronavirus-Verschwörungstheorien zustimmen und wie das mit Denkverzerrungen zusammenhängt. Von den Ergebnissen der Studie, an der 1600 Personen teilnahmen, berichten sie im Fachmagazin «Psychological Medicine».

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