Archäologische Sensation – Forscher finden legendäre „verlorene goldene Stadt“ in Ägypten


Sie gilt als die größte antike Stadt, die je in Ägypten ausgegraben wurde. 3000 Jahre ist sie alt, stammt aus der Zeit eines berühmten Pharao – und galt lange als die „verlorene goldene Stadt“.

stern.de

Ein Teil der 3000 Jahre alten Ruinen, die in der ägyptischen Wüste entdeckt wurden. Die Ausgrabung der riesigen Stadt gilt als der wichtigste Fund in dem Land seit der Entdeckung des Grabs von Tutanchamun ©STR / DPA

In Ägypten haben Archäologen bei Ausgrabungen eine 3000 Jahre alte Stadt entdeckt. Es handele sich dabei um die größte antike Stadt, die jemals in Ägypten gefunden wurde, schrieb der Leiter der Mission, Sahi Hauass, in einer Mitteilung. Die Siedlung in Luxor stamme aus der Zeit des Königs Amenophis III., der von etwa 1391 bis 1353 v. Chr. im Alten Ägypten herrschte. Das belegen dem Archäologen zufolge auch Gegenstände, die zu Tage gefördert wurden, beispielsweise Lehmziegel mit Siegeln des Pharaos.

Die antike Stadt sei gut erhalten, „mit fast vollständigen Mauern und Räumen“. Bislang wurden mehrere Verwaltungs- und Wohnviertel freigelegt. Dabei entdeckten die Forscher neben Schmuck, bunten Keramikgefäßen und Skarabäuskäfer-Amuletten auch eine Bäckerei mit Öfen und Vorratsgefäßen.

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