CDU-Politiker Pfeiffer tritt zurück und erhebt schwere Vorwürfe


Joachim Pfeiffer wird vorgeworfen, sich als Abgeordneter durch private Beraterdienste bereichert zu haben. Nun legt er sein Amt als Fraktionssprecher nieder.

DER TAGESSPIEGEL

Joachim Pfeiffer ist als wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag zurückgetreten.Foto: dpa/Geisler

Der wegen unternehmerischer Tätigkeiten in die Kritik geratene CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer tritt als wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion zurück. Pfeiffer kündigte für den Herbst auch einen Rückzug aus dem Bundestag an und sieht sich als Opfer einer Kampagne und krimineller Aktivitäten.

„Seit drei Wochen muss ich mich gegen eine Kampagne wehren, mit der mir von Teilen der Presse mit konstruierten Behauptungen unterstellt wird, ich hätte mein politisches Mandat mit unternehmerischen Aktivitäten neben dem Mandat in unrechtmäßiger Weise verknüpft“, schreibt der CDU-Politiker in einer auf Samstag datierte Erklärung, die dem Tagesspiegel vorliegt. „Diese sind falsch und wurden widerlegt. Gegen unwahre Behauptungen werde ich weiterhin juristisch vorgehen.“

weiterlesen