So zeigt sich Neuro-Covid im Gehirn


Subtile Defizite: Auch nach überstandener Corona-Infektion leiden viele Patienten unter langanhaltenden kognitiven Schwächen, obwohl Hirnscans normal scheinen. Jetzt haben Mediziner doch ein physiologisches Indiz für Neuro-Covid entdeckt: Bei Betroffenen ist noch Monate später der Glucose-Stoffwechsel in bestimmten Arealen des Gehirns verringert – ein Indiz für verminderte Aktivität, wie die Forschenden berichten.

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Die neurologischen Spätfolgen von Covid-19 zeigen sich auch am Hirnstoffwechsel. ©peterschreibermedia / iStock

Im Verlauf der Corona-Pandemie wird immer deutlicher, dass eine Infektion mit SARS-CoV-2 auch nach der akuten Phase der Erkrankung Spuren hinterlässt – vor allem an Nerven und Gehirn. Neben schweren Spätfolgen wie Hirnentzündungen und Nervenschäden leiden bis zu 80 Prozent der Patienten unter länger anhaltenden Riechstörungen, Erschöpfung und verbreitet unter kognitiven Defiziten – von Konzentrationsschwächen und Schlafstörungen bis hin zu Gedächtnisproblemen.

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