Es regnet Weltraumstaub


Kosmische Berieselung: Jedes Jahr regnen rund 15.000 Tonnen interplanetarer Staub in die Erdatmosphäre hinein – rund die Hälfte davon dringt bis zur Erdoberfläche durch, wie Analysen antarktischer Schneeproben nahelegen. Damit bringen diese Mikrokörnchen mehr extraterrestrisches Material auf die Erde als die seltenen Einschläge größerer Meteoriten. Rund 20 bis 100 Tonnen Kohlenstoff – teilweise in Form organischer Moleküle – gelangen so jährlich auf unseren Planeten.

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Anders als diese Sternschnuppen ist der größte Teil des aus dem All auf die Erde rieselnden Weltraumstaubs nicht sichtbar, bringt aber einiges an Masse zu uns. ©SKY2014/ Getty images

Unsere Erde ist einem ständigen Bombardement aus dem All ausgesetzt: Neben den eher seltenen Einschlägen größerer Meteoriten regnet es stetig winzige Staubteilchen aus dem interplanetaren Raum. Sie stammen zum Teil von Kometen, die bei ihren Passagen durch das innere Sonnensystem Reste ihrer Schweife hinterlassen. Ein Teil wird aber auch bei Asteroidenkollisionen oder dem Einschlag größerer Objekte in benachbarte Himmelskörper frei. Sogar vereinzelte Körnchen interstellaren Staubs könnten darunter sein.

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