Karnevalsgesellschaft erkennt Kardinal Meisner posthum Orden ab


Nach den Enthüllungen im Kölner Missbrauchsgutachten hat die Waldbröler Karnevalsgesellschaft dem verstorbenen Kardinal Joachim Meisner einen 1992 verliehenen Orden posthum aberkannt. In seiner Begründung wählte der Verein deutliche Worte.

katholisch.de

Der Vorstand der Waldbröler Karnevals-Gesellschaft 1946 e. V. (WKG) hat dem verstorbenen Kardinal Joachim Meisner (1933-2017) posthum den 1992 verliehenen „Orden gegen den engen Horizont“ aberkannt. Zusätzlich werde der ehemalige Kölner Erzbischof als Ordensträger aus den Annalen der WKG gelöscht, teilte der Verein am Donnerstag auf Anfrage von katholisch.de mit. Zur Begründung führte die Karnevalsgesellschaft die Mitte März durch das Missbrauchsgutachten des Erzbistums Köln bekanntgewordenen Pflichtverletzungen Meisners an.

Entscheidung aufgrund der „Vertuschungen und Verleumdungen“ Meisners

Man habe die Entscheidung „aufgrund der aktuell bekannt gewordenen grausamen Taten vieler Kleriker und pastoraler Mitarbeiter innerhalb der katholischen Kirche sowie der wohl absichtlichen Vertuschungen und Verleumdungen des ehemaligen Kardinals Joachim Meisner getroffen“, hieß es.

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