Warum Brandenburg Erstimpfungen mit Biontech und Moderna einschränkt


Auf Empfehlung der Impfkommission bekommen Jüngere in Berlin und Brandenburg für die zweite Impfung Biontech und Moderna. Teilweise kommt es zu Engpässen.

Benjamin Lassiwe, Ingo Bach | DER TAGESSPIEGEL

Erst mal keine neuen Termine für Erstimpfungen: Das Impfzentrum auf dem Gelände des Filmparks Babelsberg in Potsdam. Foto: imago images/Steinach

Ende April wird es in Brandenburgs Impfzentren vorübergehend keine Erstimpfungen mit Biontech und Moderna mehr geben. Das kündigte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch überraschend im Innenausschuss des Brandenburger Landtags an.

Wie Stübgen erläuterte, sei es vordringlich, die mit Astrazeneca erfolgten Erstimpfungen abzusichern. „Ansonsten verlieren die Geimpften ihre Immunisierung und wir müssen wieder von vorn anfangen“, sagte Stübgen. „Da die Gesundheitsminister für dieses Manöver keinen zusätzlichen Impfstoff zur Verfügung stellen können, werden wir in anderen Bereichen Biontech und Moderna einsparen müssen.“ Daher werde man weniger zusätzliche Erstimpfungstermine anbieten, als bisher geplant.

„Termine die bereits vereinbart sind, werden aber nicht abgesagt“, sagte Stübgen. „Jeder zugesagte Erstimpftermin bleibt bestehen.“ Nicht betroffen von der Pause bei den Erstimpfungen sind die Impfungen in den Hausarztpraxen: Die niedergelassenen Ärzte erhalten ihren Impfstoff über den Apothekengroßhandel direkt vom Bund.

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