London verliert durch Brexit mehr Finanzhäuser als erwartet


Mehr als 400 Finanzfirmen haben ihre Geschäfte nach Kontinentaleuropa verlegt. Das seien deutlich mehr Verlagerungen als erwartet.

Die Presse

Der Brexit führt in der Finanzmetropole London zu deutlich mehr Abwanderungen von Finanzhäusern als ursprünglich erwartet. REUTERS

Der Brexit führt einer Studie zufolge zu einem unerwartet starken Aderlass für die Finanzmetropole London. Mehr als 400 Finanzfirmen haben seit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) ihre Geschäfte aus der britischen Hauptstadt nach Kontinentaleuropa verlegt, wie eine am Freitag veröffentlichte Studie der Denkfabrik New Financial zeigt. Das sei deutlich mehr als erwartet.

„Wir gehen davon aus, dass die eigentliche Zahl weitaus höher liegt und dass künftig noch mehr Firmen ihre Aktivitäten verlagern“, hieß es in der Studie. „Wir stehen erst am Ende des Beginns des Brexit.“

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