Erzbistum Berlin bedauert Kirchenaustritt von Pastoralreferentin


Vor wenigen Tagen erklärte eine Potsdamer Pastoralreferentin in einem Beitrag auf der Internetseite ihrer Pfarrgemeinde ihren Austritt aus der katholischen Kirche. Jetzt reagierte das Erzbistum Berlin auf die Personalie.

katholisch.de

Das Erzbistum Berlin hat die Nachricht vom Kirchenaustritt einer Potsdamer Pastoralreferentin „mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen“. Das erklärte der Pressesprecher der Erzdiözese, Stefan Förner, am Montag auf Anfrage von katholisch.de. Auf seinem persönlichen Twitteraccount hatte Förner zuvor mit Blick auf den Kirchenaustritt der Seelsorgerin geschrieben: „Kann nicht sagen, dass mich das kalt lässt.“

Die Pastoralreferentin Eva Wawrzyniak hatte am 14. April in einem Beitrag auf der Internetseite der Potsdamer Propsteigemeinde St. Peter und Paul ihren Austritt aus der katholischen Kirche erklärt. „Nach langer Zeit unguter Kompromisse und intensiver Suche weiß ich heute, dass ich nicht mehr an die katholische Kirche glaube, noch an den Gott, den sie Tag für Tag in ihren Taten verkündet“, schrieb sie zur Begründung in dem Text, der inzwischen nicht mehr online abrufbar ist. Die Kirche bekenne in Worten, dass Gott Mensch geworden sei, aber in Taten, dass Gott Mann geworden ist. Als Beispiel nannte sie die Nichtzulassung von Frauen zur Diakonatsweihe.

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