EU will Verträge mit Astra Zeneca offenbar nicht verlängern


Kommissar Thierry Breton bezeichnete Pünktlichkeit der Impfstofflieferungen als Priorität. Die EMA will am Dienstag ihr Gutachten zum Vakzin von Johnson & Johnson vorlegen

DERSTANDARD

Für EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton hat Priorität, dass die Impfdosen pünktlich ankommen.Foto: EPA/MANUEL DE ALMEIDA

Lieferengpässe, seltene Nebenwirkungen, Länder, die eine Altersgrenze verhängen: Zum Impfstoff von Astra Zeneca dominieren scheinbar dauerhaft die negativen Schlagzeilen. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton deutete nun eine Reaktion der Union auf die Verzögerungen an: Hinsichtlich einer möglichen Vertragsverlängerung mit dem britisch-schwedischen Unternehmen sei zwar „noch nichts entschieden“, sagte er in einem Interview mit dem französischen Sender BMFTV am Sonntag; Priorität habe für ihn aber, dass die Impfdosen pünktlich ankommen.

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