Limperg hält Gottesbezug im Grundgesetz für wertvoll


Bettina Limperg, evangelische Präsidentin des Ökumenischen Kirchentages 2021 in Frankfurt am Main, hat den Gottesbezug im Grundgesetz als auch für heute wertvoll gewürdigt. Die Präambel sei noch immer wertvoll und passe in unsere Zeit.

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„Ich persönlich glaube, er meint auch heute noch das Bekenntnis des Grundgesetzes gegen jede Form von Totalitarismus“, sagte die Präsidentin des Bundesgerichtshofs dem christlichen Medienmagazin „pro“ (2/2021). Der Satz richte sich gegen alle fürchterlichen Verbrechen und Allmachts-Fantasien der Nationalsozialisten, fügte die Juristin hinzu.

Die Väter und Mütter des Grundgesetzes wollten Limperg zufolge einen Kontrapunkt setzen zu deren menschenverachtender Politik. Der Satz sei für sie auch Ausdruck eines historischen Gewissens: „Er bedeutet aber nicht, dass Deutschland ein christlicher Staat und Einzelne auf das Christsein verpflichtet wären!“

Vielmehr machten die auf die Präambel folgenden Grundrechte „ein ganz großes Freiheitsversprechen für die Glaubens-, Gewissens- und Meinungsfreiheit“. Das sei ein Geschenk. Das Grundgesetz bezeichnete sie als „unglaublich kluge Verfassung“.

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