Corona-Epidemie schon in der Steinzeit?


Prähistorische Seuche: Schon vor 25.000 Jahren könnte es in Ostasien eine langanhaltende Coronavirus-Epidemie gegeben haben. Indizien dafür liefern Genveränderungen bei Ostasiaten, die bis heute zur erhöhten Produktion von 42 eng mit Coronaviren und ihrer Abwehr verknüpften Proteinen führen. In Europa und anderen Teilen der Welt fehlen dagegen solche Spuren einer steinzeitlichen Coronavirus-Konfrontation.

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Schon vor 25.000 Jahren könnte es in Ostasien eine Coronavirus-Epidemie gegeben haben. ©imaginima/ Getty images

In den letzten 20 Jahren haben gleich drei Coronaviren den Artsprung vom Tier zum Mensch geschafft: SARS, MERS und SARS-CoV-2. Gleichzeitig ist bekannt, dass es gerade in den Fledermauspopulationen Chinas und Ostasiens unzählige weitere Coronaviren gibt. Auch der Erreger der aktuellen Corona-Pandemie, SARS-CoV-2, hat wahrscheinlich seinen Ursprung in Fledermäusen, auch wenn noch ungeklärt ist, ob es zusätzlich einen Zwischenwirt gab.

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