Kölner Diözesanrat kritisiert erneut Woelki


Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln übt erneut Kritik an Kardinal Woelki. „In der Phase, in der wir uns gerade befinden, können wir uns nicht sicher sein, ob der Kardinal sein Amt so ausführt, dass eine Perspektive entsteht.“

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So heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme des Vorstands des Gremiums, das die katholischen Laien in der Erzdiözese vertritt.

„Man kann nicht Pastor sein, ohne die Menschen wirklich lieben, verstehen und einen zu wollen.“ Der Diözesanrat sei sich nicht sicher, ob der Erzbischof „uns normale Christinnen und Christen“ noch in den Gemeinden haben wolle.

Treffen hat stattgefunden

Ein Sprecher des Gremiums bestätigte auf Anfrage, dass es am Donnerstag ein Treffen zwischen Woelki und dem Vorstand gegeben habe.

Die Inhalte seien jedoch vertraulich. Auch das Erzbistum äußerte sich zunächst nicht zu dem Gespräch. Der Diözesanrat hatte im Januar seine Zusammenarbeit mit der Bistumsleitung ausgesetzt und dies mit der „ungeklärten Missbrauchsaufarbeitung“ begründet. Inzwischen hat das Erzbistum ein Missbrauchsgutachten veröffentlicht.

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