Augustus Intelligence stellt Insolvenzantrag in Amerika

HP Augustus Intelligence, Screenshot: BB

Das Start-up, für das Philipp Amthor tätig war, hat den Antrag Samstagabend in Delaware eingereicht. Die amerikanische Börsenaufsicht ermittelt gegen das Unternehmen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Das amerikanische Start-up-Unternehmen Augustus Intelligence hat einen Insolvenzantrag in den Vereinigten Staaten gestellt. Wie aus einem Dokument hervorgeht, über das das „Wall Street Journal“ berichtet, stellte das KI-Unternehmen einen Insolvenzantrag nach amerikanischem Recht, auch „Chapter 11“ genannt. Damit stehen die Unternehmen unter dem temporären Schutz des Gerichts vor Gläubigern und können sich reorganisieren und sanieren. Das Dokument wurde demnach am Samstagabend bei einem Gericht in Delaware eingereicht.

Grund dafür liegt laut der Zeitung in dem Bargeldbestand, der „bedrohlich niedrig“ sein soll. Nach Informationen der Zeitung ermittelt die amerikanische Börsenaufsicht seit dem 15. März gegen Augustus Intelligence. Offenbar liegt eine Beschwerde gegen das ehemalige Management des Start-ups vor. Augustus Intelligence hatte von Investoren mehrere Millionen Dollar eingeworben.

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