Bischofskonferenz kritisiert Aufrufe zu Segnungsgottesdiensten für Homosexuelle


Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich entschieden gegen einen bundesweiten Aufruf von katholischen Seelsorgern zu Segnungsgottesdiensten für homosexuelle Paare am 10. Mai gewandt.

stern.de

Georg Bätzing ©2021 AFP

Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich entschieden gegen einen bundesweiten Aufruf von katholischen Seelsorgern zu Segnungsgottesdiensten für homosexuelle Paare am 10. Mai gewandt. Öffentliche Aktionen dieser Art halte er angesichts innerkirchlicher Debatten zu dem Thema „nicht für ein hilfreiches Zeichen“, erklärte der Konferenzvorsitzende und Limburger Bischof Georg Bätzing am Mittwoch in Bonn nach Beratungen im Ständigen Rat der Konferenz.

Derartige Aktion seien auch kein weiterführender Weg, ergänzte Bätzing. „Segnungsgottesdienste haben ihre eigene theologische Würde und pastorale Bedeutung – sie sind nicht als Instrument für kirchenpolitische Manifestationen oder Protestaktionen geeignet.“

Der Bischofskonferenz zufolge rufen Seelsorger vor allem für den 10. Mai bundesweit zu „Segnungsgottesdiensten für Liebende“ auf, die sich insbesondere an homosexuelle Paare richten.

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