Dodo Spahn will Religionsgemeinschaften bei Impfaufklärung einbinden


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will auch mit Religionsgemeinschaften über Impfaufklärung sprechen. Er wolle auf alle Religionsgemeinschaften zugehen. Dabei solle geklärt werden, in welche Weise sie bereit seien, für die Covid-19-Impfung zu werben.

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Wie Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin bekräftigte, sei es das Ziel alle gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Gruppen zu erreichen. So sei bei der Frage des Infektionsrisiko etwa zu bedenken, dass für gewisse Religionsgemeinschaften religiöse und familiäre Feste in der Regel sehr groß gefeiert würden.

Die Informationskampagnen zur Impfung seien seit mehreren Monaten mehrsprachig und es werde auch mit „Impf-fluencern“ und Vorbildern wie Fußballspieler oder Schauspielern kooperiert – vor allem in den Sozialen Medien, berichtete Spahn weiter.

Spahn: Hausärzte spielen besondere Rolle

Das Risiko für eine Erkrankung entstehe zum Teil auch aus der sozialen Lage, sagte Spahn zu der Frage, ob sozial Benachteiligte öfter an Covid-19 erkrankten. Das habe mit den Wohnverhältnissen zu tun, mit den Möglichkeiten zum Homeoffice und der Aufklärung über Gesundheitsthemen und Prävention.

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