„Protestantisierung der katholischen Kirche großes Unglück“


Der evangelische Pfarrer von Wittenberg, Alexander Garth, hat den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland kritisiert. Die christliche Welt dürfe ihre katholische Farbe nicht verlieren, schreibt Garth „mit Sorge“. 

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„Mit Sorge beobachte ich die Protestantisierungsbestrebungen in unserer katholischen Schwesterkirche, wie sie sich in Maria 2.0 und im Synodalen Weg ausdrücken“, schreibt Garth in einem Gastkommentar des „Vatican Magazin“ (Mai-Ausgabe).

„Die Welt braucht das katholische Profil“

Die Demokratisierung einer Volkskirche mache diese banaler und profilloser, so Garth. Dies sei bei der evangelischen Kirche gut zu beobachten. Deren „geistlicher und physischer Zustand“ sei „noch schlimmer und die Auswirkungen der Säkularisierung noch verheerender als in der katholischen Kirche“.

Als Pfarrer auf der Kanzel Martin Luthers halte er „die Protestantisierung der katholischen Kirche für ein großes Unglück“. Die Welt braucht das katholische Profil der katholischen Spiritualität mit Papsttreue, Marienverehrung und dem Beispiel der Heiligen der Kirche“, schreibt Garth. Die christliche Welt dürfe ihre katholische Farbe nicht verlieren.

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