Forscher benennen neue Bakterien-Gattung nach „Pokémon“-Spiel


Neu entdeckte Bakterien verharren in Amöben, bis sie aktiv werden – das erinnert Forscher an die Mini-Monster aus Pokémon, die in Pokébällen hausen.

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Illustration einer Amöbe der Thecofilosea mit intrazellulären Legionellales-Bakterien („Ca. Pokemonas kadabra“).(Bild: Marcel Dominik Solbach)

Forscher der Uni Köln haben sich bei der Benennung einer neu entdeckten Bakterien-Gattung vom beliebten Videospiel „Pokémon“ inspirieren lassen. Sie tauften die winzigen Organismen „Pokemonas“, wie die Hochschule erklärte. Ausschlaggebend für die Namenswahl war der Lebensstil der Bakterien, die den Angaben zufolge in kugeligen Amöben anzutreffen sind. Das erinnerte die Wissenschaftler an die Mini-Monster aus dem Spiel „Pokémon“, die – wenn sie gerade nicht gebraucht werden – in kugelrunden Bällen aufbewahrt werden. Im Spiel sind das die sogenannten Pokébälle.

Die bisher unbeschriebenen Bakterien gehören den Angaben zufolge zur Ordnung Legionellales. Bakterien dieser Ordnung werden von der Wissenschaft mit Interesse beobachtet, da einige bei Mensch und Tier Lungenerkrankungen hervorrufen können – etwa die bekannte Legionärskrankheit, die tödlich verlaufen kann.

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