Ex-Ehemann schiesst 31-jährige Mutter von drei Kindern an und setzt sie in Flammen – Femizid schockiert Frankreich

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Am Mittwochabend hat die Stadt Merignac im Südwesten Frankreichs einer Frau gedacht, die am Vortag von ihrem Ex-Ehemann auf grausame Weise getötet wurde. «Der Kampf gegen häusliche Gewalt und Femizide geht weiter», kündigte die Beigeordnete Ministerin im Innenministerium an.

Neue Zürcher Zeitung

Blumen und Plakate erinnern an eine 31-jährige Frau, die von ihrem Ex-Ehemann in Merignac im Südwesten Frankreichs am 4. Mai getötet wurde. Sie hinterlässt drei Kinder. Caroline Blumberg / EPA

Ein grausames Verbrechen sorgt in Frankreich für Entsetzen: Eine 31-jährige Frau ist laut ersten Erkenntnissen von ihrem früheren Ehemann zuerst angeschossen worden. Anschliessend soll der mutmassliche Täter sie mit einer Flüssigkeit bespritzt und angezündet haben, wie französische Medien unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichteten. Die Mutter von drei Kindern erlag ihren Verletzungen.

Tatverdächtig ist demnach der ehemalige Partner der Frau, der bereits wegen häuslicher Gewalt zu einer mehrmonatigen Haftstrafe verurteilt worden war. Der Vorfall hatte sich am Dienstagabend in der Gemeinde Merignac in der Nähe von Bordeaux ereignet. Nach dem tödlichen Angriff auf die Frau setzte der Mann noch das Gebäude in Flammen, in dem sie wohnte. Der Mann wurde etwa eine halbe Stunde nach der Tat festgenommen.

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