Zypriote wird EU-Sondergesandter für Religionsfreiheit: Kampf gegen religiöse Diskriminierung


Der Zypriote Christos Stylianides wird neuer EU-Sonderbeauftragter für Religionsfreiheit. Die Stelle war eineinhalb Jahre unbesetzt. Die katholischen Bischöfe der EU sowie Christdemokraten begrüßten die Personalentscheidung.

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Christos Stylianides wird EU-Sondergesandter für Religionsfreiheit ©Lukasz Kobus (European Union)

Christos Stylianides werde die internationalen Bemühungen der Europäischen Union unterstützen, Menschenrechte zu schützen und Religionsfreiheit und Versöhnung zu fördern, teilte der 62-Jährige zu seiner Ernennung durch die EU-Kommission am Mittwoch mit.

Lob von Kirche

Kardinal Jean-Claude Hollerich, Vorsitzender der EU-Bischofskommission COMECE, sagte, Religionsfreiheit sei ein „Kernwert der Europäischen Union“ und in vielen Teilen der Welt bedroht. Die katholischen Bischöfe wollten mit Stylianides eng zusammenarbeiten, „um das Grundrecht der Religionsfreiheit weltweit zu fördern“. Der Vizepräsident der EU-Kommission Margaritis Schinas twitterte, die Ernennung zeige, dass die EU sich für den Schutz der Rechte aller Glaubensrichtungen und Überzeugungen einsetze.

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