Gutachten: Dokument über Prostitution in katholischem Heim gefälscht


Die Niederbronner Schwestern sehen sich dem Vorwurf ausgesetzt, sie hätten in von ihnen betreuten Kinderheimen Zuhälterei betrieben. Ein Dokument, das das belegen sollte, ist jedoch offenbar gefälscht.

katholisch.de

Ein Gutachten kann Zweifel an der Behauptung nähren, in einem katholisch geführten Kinderheim in Speyer habe es in den 1960er Jahren organisierte Prostitution gegeben. Seit dem Jahreswechsel kursieren in Medienkreisen Kopien eines angeblich handschriftlich angefertigten Dokuments, das der Buchführung einer Niederbronner Schwester entstammen soll. Bei den darin teils unter Namensnennung aufgeführten Summen soll es sich um „Lustgeld“ handeln, das der Orden für den Verkauf eines Heimkindes an Freier kassierte.

Der mit dem Schriftstück konfrontierte Orden präsentierte am Mittwoch in Nürnberg dazu eine gutachterliche Stellungnahme des Mannheimer Schrift- und Urkundenlabors M.S.U.

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