Atheismus: Darum werden Menschen zu Nicht-Gläubigen, so Forscher


Macht Atheismus glücklicher als Religion? Oder warum hören Menschen einfach auf, an einen oder mehrere Götter zu glauben? Forscher könnten auf ebendiese Fragen Antworten haben.

Philipp Rall | futurezone.de

In den vergangenen Jahren scheint sich ein regelrechter Atheismus-Trend entwickelt zu haben. Nicht nur wird augenscheinlich immer lautere Kritik an religiösen Institutionen geäußert, sondern auch an Religionen selbst. Abseits des öffentlichen Diskurses lassen sich auch Individuen von dieser Art neuer Aufklärung mitreißen und „konvertieren“ zum Atheismus. Doch woran liegt das?

Atheismus: Ist Gott wirklich tot?

Im weitesten Sinne wird Atheismus als das Fehlen oder die Ablehnung jeglichen Glaubens an eine Gottheit definiert. Der Begriff steht also im Gegensatz zum Theismus, lässt sich aber mit dieser Definition nicht klar von Agnostizismus, Anti-Theismus und Apatheismus abgrenzen. Konkret wird Atheismus als die Überlegung definiert, dass es keine plausible, beweisbare und damit reale Gottheit(en) gibt.

Was einst durch Philosophen der Aufklärung wie Immanuel Kant, aber auch durch Marx und Nietzsche propagiert wurde, hält längst als Gegenstand moderner Studien her. Das könnte unter anderem daran liegen, dass sich der Forschungsgruppe Weltanschauung in Deutschland zufolge schon 2012 gut 13 Prozent der Weltbevölkerung als Atheisten bezeichneten.

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