Flache Nudeln kochen sich in Form


Erst im Topf bildet sich die Spiral-, Röhrchen- oder Muschel-Gestalt: Forscher präsentieren ein Verfahren, durch das sich flache Nudeln beim Kochen in die beliebten 3D-Formen verwandeln lassen. Der Nudelteig wird dazu mit raffinierten Rillenmustern ausgestattet, die bei der Zubereitung die gewünschte Formveränderung bewirken. Die sogenannte Morphing-Pasta ermöglicht damit erhebliche Einsparungen beim Verpackungs-, Transport- und Lageraufwand. Neben der Lebensmittelindustrie besitzt das Konzept auch Anwendungsmöglichkeiten in der Technik, sagen die Entwickler.

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Aus 2D wird 3D: Forscher präsentieren Nudeln, die sich beim Kochen raffiniert verformen. (Bild: Morphing Matter Lab. Carnegie Mellon University)

Wer im Supermarkt vor dem Nudel-Regal steht, kann den Unterschied leicht erkennen: Die einfach gestalteten Spaghetti stecken in recht kleinen Tüten – Spirelli-Nudeln und Co benötigen hingegen vergleichsweise voluminöse Verpackungen. Durch den weltweit großen Verbrauch an komplex geformten Pasta-Sorten besitzt dieser Unterschied eine beachtliche Bedeutung für den Umweltschutz: Die 3D-Nudeln verursachen vergleichsweise viel Plastik-Verpackungsmüll und ihr Platzbedarf bei der Lagerung und dem Transport ist hoch, was mit einem erhöhten Energieaufwand verbunden ist. Somit sind Optimierungsmöglichkeiten gefragt.

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