Der Betroffenenbeirat der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Begleitung der Aufarbeitung von Missbrauch wird vorläufig ausgesetzt.

Die bisherige Konzeption sei gescheitert, teilte die EKD mit. Als Grund werden zu viele interne Konflikte und mehrere Rücktritte genannt. Zudem habe es mit dem Gremium und der Kirche kein Einvernehmen über das weitere Vorgehen gegeben. Weiter heißt es, die Beteiligung von Betroffenen an der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt sei für die evangelische Kirche zentral und unverzichtbar. Die Arbeit des Gremiums solle neu ausgerichtet werden. Dabei nehme man auch die Hilfe von externen Beratern in Anspruch. Die Mitglieder des Betroffenenbeirats haben für heute eine Stellungnahme zum vorläufigen Aus des Gremiums angekündigt