Optimierte Impfstoffproduktion


Durch ein neues Verfahren zur Inaktivierung von „Tot-Impfstoffen“ lassen sich Vakzine schneller, umweltfreundlicher und effizienter herstellen als bisher.

wissenschaft.de

Impfstoffe sind derzeit ein großer Hoffnungsträger. Schließlich sollen sie dabei helfen, die Gesellschaft gegen COVID-19 zu wappnen und den Weg zurück in ein normales Leben zu ebnen. Zwar liegt der Fokus derzeit klar auf dem Corona-Virus – doch sind Impfstoffe gegen andere Krankheitserreger ebenfalls elementar. Ein Forscherteam aus drei Fraunhofer-Instituten hat nun eine, im Vergleich zur herkömmlichen Herstellung, effizientere, schnellere und umwelt-freundliche Produktion von Vakzinen entwickelt – und erhält dafür den Joseph-von-Fraunhofer-Preis.
Die Wege, Impfstoffe zu produzieren, sind seit Jahrzehnten bekannt. Doch mit einem neuen Verfahren zur Produktion inaktivierter »Tot-Impfstoffe« lassen sich Vakzine künftig nicht nur schneller, sondern auch umweltfreundlicher, effizienter und kostengünstiger herstellen als bisher. Stellvertretend für ihre Teams werden Dr. Sebastian Ulbert und Dr. Jasmin Fertey vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI aus Leipzig, Frank-Holm Rögner vom Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP aus Dresden, sowie Martin Thoma vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA aus Stuttgart mit dem Fraunhofer-Preis »Technik für den Menschen und seine Umwelt« 2021 ausgezeichnet