CDU-Kreisverband Suhl greift Ostbeauftragten Wanderwitz wegen Maaßen-Aussagen an


Der CDU-interne Streit über die Bundestagskandidatur des früheren Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen hält an.

Deutschlandfunk-Nachrichten

Der frühere Verfassungsschutzpräsident Maaßen (dpa)

Die konservative Verein Werteunion in Sachsen und ein Vorstandsmitglied der Jungen Union warfen dem CDU-Parteikollegen und Ostbeauftragten der Bundesregierung, Wanderwitz, parteischädigendes Verhalten vor. Wanderwitz hatte der „Badischen Zeitung“ aus Freiburg und der „Freien Presse“ aus Chemnitz wörtlich gesagt: „Ich würde Herrn Maaßen nicht in ein Parlament wählen.“ Der Kreisverband in Suhl, der Maaßen für den Südthüringer Wahlkreis 196 mit aufgestellt hatte, legte Wanderwitz indirekt den Rücktritt nahe. Wer zur Wahl anderer Parteien in den Bundestag aufrufe, müsse sich fragen lassen, ob er als CDU-Vertreter für die Interessen der ostdeutschen Länder noch der richtige Mann sei, hieß es.