Junkers Kreationismus für die Westentasche


Schöpfung oder Evolution? Dass beides gemeinsam nicht geht, und dass diese Frage durchaus Relevanz für das Leben eines Menschen hat, beschreibt der Leiter der christlichen Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ in einem neuen Buch. Eine Rezension von Jörn Schumacher

Jörn Schumacher | PRO Medienmagazin

In „Schöpfung oder Evolution: Ein klarer Fall?“ ermuntert Reinhard Junker den Leser dazu, die Evolutionstheorie wie ein Detektiv zu prüfen. Der nämlich verlässt sich ja auch nur auf die einzelnen Indizien, die er finden kann. Beweise gibt es am Ende ohnehin nicht. Weder im Mordfall noch in der Frage nach Evolution oder Schöpfung. Aber es gibt Wahrscheinlichkeiten.

„Wie ein Kommissar“ könne ein Wissenschaftler vorgehen, auch wenn es um die Entstehung des Lebens geht: „Handelt es um sich einen natürlichen, evolutiven Vorgang oder hat ein Schöpfer die entscheidende Rolle gespielt?“ Für die meisten Wissenschaftler gelte der „Fall“ schon längst als gelöst, bemängelt Junker. „Sie forschen nur noch in einer Richtung – als ob eine Schöpfung ausgeschlossen wäre.“ Dabei zeige gerade die moderne Forschung immer neue Indizien dafür, dass ein Schöpfer nicht ausgeschlossen sei. Aus diesem Grunde müsse der Fall „Schöpfung oder Evolution“ neu aufgerollt werden, fordert Junker, und das tut er – in gekürzter Form – in seinem Buch.

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