Offenbar rechtsextreme Chat-Gruppe aufgedeckt


Sicherheitsbehörden haben laut „Spiegel“ eine Bundeswehr-Gruppe aufgedeckt, die in Chats Hitler-Bilder und andere Nazi-Symbole geteilt haben soll. Zudem wollten sich die Soldaten wohl auch illegal Waffen besorgen. Nun gab es Durchsuchungen.

tagesschau

Abzeichen der Bundeswehr. | dpa

Die Sicherheitsbehörden haben nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ eine Gruppe von mutmaßlich rechtsextremen Soldaten aufgedeckt, die in Chatgruppen verfassungsfeindliche Inhalte wie Hitler-Bilder und andere Nazi-Symbole geteilt haben sollen.

Wohnungen der Verdächtigen durchsucht

Nach Hinweisen, dass sich die Soldaten auch illegale Waffen beschaffen wollten, gab es jetzt laut „Spiegel“ Razzien. Bereits am Dienstag durchsuchten Ermittler in Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg die Wohnungen von drei Soldaten. In der Bundeswehr-Kaserne Pfullendorf wurde der Dienstsitz eines Stabsgefreiten durchsucht. Bei einem Pfullendorfer Hauptgefreiten wurde ebenfalls nach möglichen Beweisen gefahndet. Der dritte Bundeswehr-Soldat unter Verdacht ist ein Obergefreiter aus Niedersachsen, der als Objektschützer bei der Luftwaffe eingesetzt ist.

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