Türkei stellte Antrag, bei EU-Verteidigungspolitik mitzuarbeiten


Türkei stellte bereits einen Antrag auf Mitarbeit bei der EU-Verteidigungsinitiative Pesco. Unklar, wie Zypern und Griechenland reagieren

DERSTANDARD

In Syrien arbeitet das türkische Militär mit Russland zusammen, jetzt will sich die Türkei in der EU-Verteidigungspolitik engagieren. Foto: AFP / DELIL SOULEIMAN

Das Nato-Mitglied Türkei will einem Medienbericht zufolge künftig bei der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union mitarbeiten. Dies berichtete die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf EU-Diplomaten. Die Regierung in Ankara biete an, sich im Rahmen der EU-Verteidigungsinitiative „Ständige Strukturierte Zusammenarbeit“ (Pesco) formal an einem milliardenschweren Projekt zu beteiligen, das Truppen- und Materialtransporte in Europa verbessern soll.

Ein Antrag der türkischen Regierung sei vor gut einer Woche im Verteidigungsministerium der Niederlande eingegangen, die das Projekt koordinieren. Offen ist, wie Zypern und Griechenland auf den Vorstoß reagieren, deren Beziehungen zur Türkei seit langem angespannt sind.

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