Apostel Ackermann bedauert Begriff „Aktivisten“ bei Missbrauch

Stephan Ackermann, 2018. Bild: wikipedia.org/© Raimond Spekking CC BY-SA 4.0

Es sei nicht hilfreich, wenn ein Beirat „mehrheitlich durch Aktivisten besetzt wäre“, hatte der DBK-Missbrauchsbeauftragte, Stephan Ackermann, am Samstag gesagt. Das bedauert er nun: Aktive Mitglieder in den Beiräten seien „gut und notwendig“.

katholisch.de

Der Trierer Bischof und Missbrauchsbeauftragte der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann, bedauert es, im Zusammenhang mit Missbrauchsbetroffenen von „Aktivisten“ gesprochen zu haben. „Ich bedauere den missverständl. Begriff ‚Aktivisten‘ im Zusammenhang mit Betroffenenbeiräten“, schrieb er am Sonntag auf Twitter: „Selbstverständlich ist es gut & notwendig, hochaktive Mitglieder in den Beiräten zu haben. Das erlebe ich bei uns – etwa im Beirat der #DBK – auch so; dafür bin ich dankbar. Wir sind auf die Hilfe & die kritische Beratung der Betroffenen angewiesen.“

Betroffene von Missbrauch hatten zuvor Ackermanns Worte bei einem Podium des Ökumenischen Kirchentags in Frankfurt kritisiert. Dort hatte er am Samstag gesagt, bei der Zusammenarbeit zwischen Kirchenführung und Betroffenenbeiräten sei es nicht hilfreich, wenn ein Beirat „mehrheitlich durch Aktivisten besetzt wäre“, die ihre Rolle immer nur darin sähen, „den Finger in die Wunde zu legen und dies politisch-öffentlich zu tun“.

weiterlesen