Der Mann, der Palmer zum Schweigen bringt


Die Grünen wollen den Tübinger OB aus der Partei schmeißen. Nun erhält der Provokateur Unterstützung vom früheren Chef der Bundestagsfraktion.

Hans Monath | DER TAGESSPIEGEL

Vertrat schon Boris Palmers Vater Helmut vor Gericht – und nun den Sohn im Ausschussverfahren der Grünen: Rezzo Schlauch.Foto: picture alliance / Christoph Schmidt

Einer besonders harten Strafe hat Boris Palmer schon zugestimmt nach dem Wirbel um seine Facebook-Posts über Ex-Fußballspieler Dennis Aogo: Der Tübinger Oberbürgermeister darf nichts mehr sagen zu den Sätzen, derentwegen ihn seine baden-württembergischen Grünen aus der Partei schmeißen wollen. Wer ihn kennt, ahnt: Das fällt ihm schwer.

Der Rechtsanwalt und Ex-Chef der Grünen-Bundestagsfraktion Rezzo Schlauch vertritt ihn in dem Verfahren und will ihn vor dem Rauswurf bewahren. Mit Palmer habe er vereinbart, dass dieser „außerhalb des Verfahrens und während der Verfahrensdauer keinerlei Äußerungen, Stellungnahmen zu dem streitbefangenen Sachverhalt“ tätige, erklärte Schlauch.

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